20 März 2017

Auschwitz - Überlebender Justin Sonder stellt sich den Fragen der Schüler

Auf Einladung des Geschichtslehrers des IAJ kam zum wiederholten Male der gebürtige Chemnitzer Justin Sonder am 09.03.2017 nach Annaberg-Buchholz, um über sein Leben in der NS - Zeit, der Zeit nach dem 2. Weltkrieg und der der Zeit im geeinten Deutschland zu berichten. Die Veranstaltung war erstmal eine gemeinsame Veranstaltung der IAJ gGmbH mit der Evangelischen Schulgemeinschaft  Annaberg-Buchholz.

Der 91-jährige sprach vor allem über den Holocaust und seine Erlebnisse in Auschwitz III, Monowitz. In ergreifenden Worten erzählte er von seiner Deportation nach Auschwitz, von überstandenen Selektionen bis hin zu seiner Befreiung durch die amerikanische Armee im April 1945. In der totalen Stille der Aula der Evangelischen Schulgemeinschaft sprach er mit fester Stimme vom Tod seiner Mutter und dem Wiedersehen mit seinem Vater. Dabei standen manchem Schüler und mancher Schülerin die Tränen in den Augen. Der Ehrenbürger der Stadt Chemnitz beantwortete die vielen Fragen der Schüler und mahnte vor allem die junge Generation, diesen Teil unserer deutschen Geschichte nicht zu vergessen. Die Schüler bedankten sich bei Herrn Sonder mit einem lang anhaltenden Beifall.

 

 

Veronika Schinkitz u. Justin Sonder

Justin Sonder

Danksagung durch Schüler