Am 27. Januar 2026 wurde in Annaberg-Buchholz der Internationale Holocaust-Gedenktag feierlich begangen. Die Gedenkveranstaltung erinnerte an die Opfer des Nationalsozialismus und machte zugleich deutlich, wie wichtig eine aktive und lebendige Erinnerungskultur gerade für junge Menschen ist.
Für die Fachoberschule beteiligten sich Florin Trommer und Lucy Vötzsch mit eindrucksvollen Beiträgen am Gedenken. Ebenfalls kamen Hermann Brudner und Kerstin Clauß zu Wort, deren Väter der Hölle von Auschwitz entkamen. Aus ihren persönlichen Erinnerungen und ganz im Sinne ihrer Väter machten beide die historische Verantwortung der jungen Generation eindrucksvoll deutlich. Vertreter weiterer Annaberger Schulen nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.
Landrat Rico Anton sowie die Schulleiterin der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge, Frau Schmidt-Löschner, hielten bewegende Reden. Beide betonten die Bedeutung von Haltung, Zivilcourage und demokratischem Engagement in der heutigen Zeit.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Appell, Schülerinnen und Schüler nicht nur zur Erinnerung zu mahnen, sondern sie auch zur aktiven Mitgestaltung der Demokratie zu ermutigen. Für Menschlichkeit einzustehen und dem Vergessen entgegenzuwirken, ganz im Sinne des mahnenden Vermächtnisses von Justin Sonder, prägte das gemeinsame Gedenken.
Text: Florian Hähnel (Gesamtschulleiter)
Bilder: Mike Scholz (Klasse 12W FOS)









