Wie gehen wir als pädagogische Fachkräfte mit den Kindern um, die Fragen zum Tod haben? Wie besprechen wir, was Tod ist? Und wie gehen wir mit dem Tod in der Kita um? Diese Fragen beschäftigten die Klasse ERZ 23 Aue-Bad Schlema (ABS). Antworten gab uns am 29.10.2025, Frau Melanie Schmidt und eine ehrenamtliche Helferin des Ambulanten Hospizdienst Zion. Diese führen einen Kurs für die Trauerbegleitung mit Kindern durch.
Im ersten Modul lernten wir, dass Sterben ein Teil des Lebens ist. Wichtig war es, dass wir unsere Gefühle kennenlernen. Dabei unterstützten uns die Gefühlskarten mit Tieren.
Im zweiten Modul sprachen wir über Vorsorgen und Entscheidungen rund um den sterbenden Menschen. Wichtig dabei ist vor allem das soziale Netz, auf welchem der Sterbende und anschließend die Hinterbliebenen getragen werden. Dieses durften wir mit Hilfe eines Schwungtuches symbolisieren.
Im dritten Modul ging es darum, das Leiden eines Sterbenden zu lindern. Dafür probierten wir verschiedene Alternativen zum Trinken aus. Bspw. Brausepulver, eine kleine Sprühflasche mit dem Lieblingsgetränk oder kleine Mundpflegestäbchen, welche zum Befeuchten der Schleimhäute im Mund benutzt werden.
Im vierten Modul wurden uns Möglichkeiten vorgestellt, wie wir, wie mit den Kindern, Abschied nehmen können und sie beim Trauern begleiten. Das Wichtigste in der Trauerarbeit mit Kindern ist Ehrlichkeit, Offenheit und Zusammenarbeit.
Wir bedanken uns erneut recht herzlich beim Ambulanten Hospizdienst Zion für diese lehrreichen Stunden und die Offenheit und Herzlichkeit, mit der sie ihren Beruf und ihre Aufgaben erfüllen. Um dem Verein auch eine kleine Spende für seine Arbeit zukommen zu lassen, veranstalteten wir im Vorfeld einen Kuchenbasar. Vielen Dank an alle, die diesen unterstützt haben.
Text und Bilder: ERZ 23 ABS









