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Unser Beitrag zum 80. Internationalen Gedenktag für die Opfer des Faschismus und Holocaust

Am 27.01.2025 fand auf dem Alten Friedhof im Stadtpark von Annaberg-Buchholz am Denkmal für die Opfer des Faschismus die internationale Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust statt. In diesem Jahr stand das Gedenken besonders im Zeichen des 80. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee im Jahr 1945.

Schüler der Fachoberschule legten zusammen mit anderen Schülern der unterschiedlichen Annaberger Schulen, sowie OB Rolf Schmidt, Vertretern des Landratsamts Erzgebirge, Stadträte, Vertretern des VVN Blumen am Denkmal nieder, um der Opfer zu gedenken. 

Im Anschluss daran wurde eine Gedenkveranstaltung in der Mauersberger Aula der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge abgehalten. Oberbürgermeister Rolf Schmidt sowie Schülerinnen und Schüler der Annaberger Schulen trugen Beiträge vor, die ein Zeichen gegen das Vergessen setzten und zur Reflexion über die Vergangenheit anregten.

Ein besonderer Moment war der Vortrag des Reiseberichts zur Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz, den die Schülerinnen Emily Schulze und Laura-Sophie Hildebrandt von der Fachoberschule des IAJ präsentierten. Ihre eindrücklichen Schilderungen machten die Erlebnisse und Erkenntnisse der Exkursion für alle Anwesenden spürbar.

Auch Nachkommen von Auschwitz-Überlebenden, darunter Frau Claus, Tochter von Justin Sonder, und Herr Brudner, Sohn von Max Brudner, teilten bewegende Erinnerungen. Sie erinnerten die Schülerinnen und Schüler an die Verantwortung, die Vergangenheit nicht zu vergessen und sich aktiv gegen das Wiedererstarken extremistischer Ideologien einzusetzen.

Die Veranstaltung unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung der Erinnerungskultur und die Notwendigkeit, sich auch heute mit den Lehren der Geschichte auseinanderzusetzen.

Text: Florian Hähnel