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Privates Schulzentrum am Pöhlberg (PSZP)
Mit dem Privaten Schulzentrum am Pöhlberg (PSZP) soll in Annaberg-Buchholz ein neuer, eigenständiger Bildungsstandort mit regionaler Strahlkraft entstehen. Das Vorhaben verbindet die Errichtung eines modernen Schulcampus in einer großzügigen Parkanlage mit der konzeptionellen Weiterentwicklung eines durchgängigen Bildungsangebots von Klasse 5 bis 12. Kern des Projekts ist die Zusammenführung einer neu aufzubauenden Oberschule (Klassen 5-10) mit der bereits etablierten Fachoberschule (Klassen 11-12) an einem gemeinsamen Standort.
Damit entsteht ein Bildungsmodell, das Schülerinnen und Schülern eine durchgängige Bildungsbiografie ermöglicht, ohne sie frühzeitig auf den gymnasialen Weg festzulegen. Das PSZP eröffnet klare und flexible Anschlusswege, vom Realschulabschluss nach Klasse 10 bis hin zur Fachhochschulreife nach Klasse 12. Es verbindet Verlässlichkeit, Durchlässigkeit und Perspektivklarheit in einer Form, die in der regionalen Bildungslandschaft bisher so nicht vorhanden ist.
Im pädagogischen Kern versteht sich das PSZP als moderne, wissenschaftsorientierte Bildungseinrichtung mit klarer MINT- und Praxisprofilierung. Naturwissenschaften, Technik und methodisch-strukturiertes Arbeiten bilden nicht nur ein Zusatzangebot, sondern den inhaltlichen Profilträger der Schule. Ziel ist eine Lernkultur, die wissenschaftliches Denken, praktische Anwendung, persönliche Verantwortung und Leistungsbereitschaft miteinander verbindet. Das Projekt positioniert sich damit bewusst als anspruchsvolle und zugleich alltagsnahe Alternative innerhalb der regionalen Bildungslandschaft.
Besonderes Gewicht erhält das Vorhaben durch seinen Campuscharakter. Der Standort in einer etwa 1,8 ha großen Parkanlage schafft nicht nur Raum für Unterricht, sondern für einen ganzheitlichen Bildungsort mit hoher Aufenthalts- und Identitätsqualität. Die räumliche Qualität des Campus stärkt die Wahrnehmbarkeit des Schulzentrums als eigenständige Institution und bietet zugleich ideale Voraussetzungen für Projektunterricht, Ganztagsformate, experimentelles Lernen, wissenschaftsnahe Arbeitsformen und kooperative Lernumgebungen.
Das Projekt reagiert auf konkrete strukturelle Herausforderungen im Erzgebirgskreis wie Lehrkräftemangel, instabile Unterrichtsversorgung, begrenzte Profilvielfalt, Ausstattungsdefizite und den wachsenden Wunsch vieler Familien nach verlässlichen, planbaren Bildungswegen mit klarer Struktur und echter Perspektive. Das PSZP setzt hier ein alternatives Angebot entgegen, dass organisatorische Stabilität, fachliche Profilierung und ein klares pädagogisches Leitbild miteinander verbindet.
Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt im gezielten Aufbau eines frühzeitigen Hochschul- und Praxisbezugs. Geplante Kooperationen, insbesondere mit der Hochschule Mittweida, sollen Schülerinnen und Schüler bereits ab den unteren Klassenstufen schrittweise an wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen heranführen. Schülerlabore, Experimentiertage, praxisnahe Innovationsmodule, Mentoringformate sowie ein sichtbarer jährlicher Projekt- und Ergebnistag schaffen einen Bildungsraum, der Schule, Wissenschaft und spätere Berufsorientierung frühzeitig miteinander verknüpft. Damit wird ein Lernumfeld geschaffen, das Motivation, Leistungsentwicklung und Zukunftsorientierung gleichermaßen stärkt.
Auch wirtschaftlich besitzt das Vorhaben erhebliche Relevanz. Bereits die Errichtung des Schulcampus stellt eine spürbare Investition in die Region dar. Planung, Bau, Ausbau, technische Ausstattung, Außenanlagen und laufende Dienstleistungen erzeugen Aufträge und Wertschöpfung, von denen insbesondere regionale Handwerks-, Bau- und Dienstleistungsunternehmen profitieren können. Das Projekt ist damit nicht nur eine Investition in kommende Generationen, sondern zugleich ein Impuls für den aktuellen Arbeitsmarkt, für lokale Unternehmen und für die wirtschaftliche Belebung der Region.
Schulträger ist die IAJ gemeinnützige GmbH, ein regionaler Bildungsträger, der bereits seit über 30 Jahren erfolgreich im Erzgebirgskreis tätig ist. Neben dessen Angeboten im Bereich der Berufsausbildung und zahlreichen sozialen Unterstützungsangeboten, betreibt die IAJ gemeinnützige GmbH mehrere Schulstandorte und kann, nicht zuletzt durch den erst kürzlich abgeschlossenen Neubau einer Privaten Oberschule in Geyer, auf langjährige Erfahrungen und Expertise im Bildungsbereich zurückgreifen.
Von besonderer Bedeutung ist die Finanzierungs- und Risikostruktur des Vorhabens. Das PSZP wird ohne öffentliche Mittel realisiert. Die Stadt trägt kein finanzielles Investitions- oder Betriebsrisiko. Das wirtschaftliche Risiko der Standortentwicklung, des Neubaus, der Betriebsaufnahme und der Anlaufphase liegt ausschließlich beim Schulträger. Dadurch entsteht für die Kommune die Möglichkeit, an einem zukunftsweisenden Bildungs- und Wirtschaftsimpuls teilzuhaben, ohne selbst finanziell belastet zu werden.
Die Umsetzungslogik des Projekts ist bewusst stufenweise, planbar, risikoarm und erweiterbar angelegt. Die bereits bestehende Fachoberschule sorgt von Beginn an für Stabilität, Auslastung und Profil. Parallel wächst die Oberschule jahrgangsweise in die Vollstruktur hinein. Auch Kooperationen, Praxisformate und profilbildende Elemente werden in dieser Logik aufgebaut. Anspruchsvolle Formate starten früh über die Klassen 11 und 12, niedrigschwellige Module beginnen bereits in den unteren Jahrgängen und wachsen systematisch mit.
Insgesamt steht das PSZP für ein Bildungsprojekt mit klarem Differenzierungsprofil, hoher Standortqualität und nachhaltiger regionaler Wirkung. Es verbindet durchgängige Bildungswege, MINT- und Wissenschaftsorientierung, Praxisnähe, wirtschaftliche Investitionskraft und private Risikotragung zu einem Gesamtvorhaben, das weit über die Errichtung eines Schulgebäudes hinausgeht. Das Projekt schafft einen neuen Bildungsort, stärkt die Region im Hier und Jetzt und investiert zugleich in ihre langfristige Zukunftsfähigkeit.









